8. Mai - Tag der Befreiung

ein bedrückender Gedenktag

Foto: Nina Kliemke (Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge)

„Wer an Europa zweifelt, wer an Europa verzweifelt, der soll zu den Kriegsgräbern gehen.“ Der Satz von Jean Claude Junker, langjähriger EU-Kommissionsvorsitzender war so etwas wie ein Leitfaden für eine ungewöhnliche Gedenkveranstaltung. Eingeladen hatten dazu der Verein für Orts- und Heimatkunde und der Vollsbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge auf den Nordfriedhof. Unter Führung von Nina Kliemke, Georg Möllers und Jürgen Pohl begegneten die Teilnehmer menschlichen Schicksalen zweier Weltkriege. Jürgen Pohl: „Wir sollten auch unsere Friedhôfe als Mahnmale der Menschlichkeit sehen!“ Dort liegen die Grabstätten von Gefallenen und Kriegsgefangenen, von Zwangsarbeitern aus ganz Europa, auch der Ukraine. In Familiengruften wird der Söhne gedacht, die auf Friedhöfen des Volksbundes in ganz Europa liegen oder deren Gräber unbekannt sind. Bis heute, so Nina Kliemke, engagiert sich der Volksbund für die Identifizierung der Getöteten. Georg Möllers: „Auf den Grabfeldern für Zivilopfer waren die Gedanken besonders nahe bei den Menschen, die in diesen Tagen in Kellern oder U-Bahn-Schächten zubringen oder in ihren Wohnungen den Tod finden”. Auch auf dem Nordfriedhof liegen getötete Eltern, Familien mit Kindern oder ein alter Mann, der Ostern 1945, dem Tag der Befreiung in Recklinghausen, von einer Granate getötet worden war.

„Die Burg“ bei Marl Sinsen

Ökologischer Frühlingsspaziergang

Auf Einladung des VOH kamen am 29. April nahezu 30 Interessierte zu einem Waldspaziergang zusammen. Erkundet wurde das Naturschutzgebiet „Die Burg“ mit ihren verschiedenartigen Arealen. Fachlich begleitet wurden die Teilnehmenden von Arno Straßmann, der keine der interessierten Fragen unbeantwortet ließ. Dass es sich bei der “Burg” tatsächlich um eine Befestigungsanlage handelt, wird anhand einer neueren archäologischen Veröffentlichung erläutert.

Foto: M. Wehling

Foto: M. Pawlowski

Frühlingsfahrt zum Oberschlesischen Landesmuseum Ratingen

Schlesische Traditionen im Ruhrgebiet

Fotos: M. Pawlowski

In der Osterzeit wartet das Landesmuseum in Ratingen immer mit einer landestypischen Besonderheit auf: Ostereier in traditioneller schlesischer Kratztechnik.

Am 9. April konnte die angekündigte Tagesfahrt zum Oberschlesischen Landesmuseum nach Ratingen realisiert werden. Mit 30 Personen besuchten wir das Museum und wurden durch die Sonderausstellungen „Bräuche“ und „Bewegte Leben“ geführt. Beim anschließenden gemeinsamen Mittagessen in der Altstadt probierten viele den Pillekuchen, eine Spezialität aus dem Bergischen Land, zu der man nicht Nein sagen kann. Gestärkt konnte dann die Stadtführung mit Arno Straßmann beginnen. Der Nachmittag in Ratingen klang mit einer kleinen Kaffeepause aus, die viele Teilnehmer dazu nutzten, sich Kaffee und Kuchen schmecken zu lassen und den schönen Tag zu genießen.

Der “Dumeklemmer Brunnen”

Seit Jahrhunderten haben die Ratinger den Spitznamen “Dumeklemmer” (Daumenklemmer). Angeblich haben sie dem heiligen Suitbertus einmal den Daumen im Stadttor eingeklemmt, als dieser den damals noch heidnischen Ratinger Bürgern das Christentum bringen wollte. Suitbertus soll sie daraufhin verflucht haben, daß alle Ratinger Kinder in Zukunft mit einem “platten Daumen” zur Welt kommen würden. In Wirklichkeit war Ratingen jahrhundertelang Sitz des Scharfrichters des Bergischen Landes, das Anlegen von Daumenschrauben zur Erpressung von Geständnissen war besonders gefürchtet. Im ganzen Bergischen Land hießen die Ratinger damals “Dumeklemmer”.

Arno Straßmann nimmt die Gruppe mit auf einen abwechslungsreichen Spaziergang durch die historische Innenstadt.

„VON SCHNITTMUSTERN, NÄHMASCHINEN UND PLÄTTEISEN"

Frauen in der Bekleidungsindustrie in Recklinghausen

Literaturhinweis zur Frauen- und Industriegeschichte

Die Ausstellung im Institut ist bei vielen Mitgliedern auf Interesse gestoßen, wie auch die Führung durch Dr. Doris Derichs-Kunstmann und Hildegard Stein. Die dazu erschienene Publikation ist für 12 Euro im Buchhandel erhältlich.

Buchvorstellung: "Die Tochter des Hexenjägers"

Die Pinkernell und die Jesuiten, Spurensuche in der Frühen Neuzeit

Was steckt hinter der Recklinghäuser Gespenstersage? Die ehemaligen Vorstandsmitglieder des VOH Olaf Manke und Alfred Stemmler haben sich auf den Weg in die Frühe Neuzeit Recklinghausens gemacht. Das Ergebnis war die Aufdeckung eines posthumen „Rufmordes“ an einer offensichtlich erfolgreichen – aber unverheirateten – Geschäftsfrau. Aus der Aufdeckung seiner Motive entwickelt sich im Buch ein tiefer Einblick in die Lebenssituation, die Mentalitäts-, Sozial- und Religionsgeschichte unserer Stadt.

Unverändert: Zum 400. Geburtstag von Maria Theresia Pinkernell werden die Autoren mit uns am 23. Juni, 19 Uhr dieses spannende Stück Lebens- und Stadtgeschichte in einem Vortrag präsentieren.

Vorgestellt wurde das Buch in dieser Woche in Anwesenheit einiger Vorstandsmitglieder und der stellv. Bürgermeisterin Marita Bergmaier in der Buchhandlung Winkelmann.

Foto: Georg Möllers

Gedenken am 30. Januar 2022

Teilnehmer vor der Johanneskirche

(Foto: Verkehrsverein Suderwich-Essel)

An die Opfer der NS-Diktatur erinnerten Stadtkomitee der Katholiken, Kolpingfamilie Suderwich, Verkehrsverein Suderwich-Essel, Gesamtschule Suderwich, Gasthaus-Stiftung und Verein für Orts- und Heimatkunde Recklinghausen e.V. am 30. Januar. Nach dem gut besuchten Gottesdienst wurden die Publikation “Sie hießen Hans” vorgestellt und an den Häusern der Familien von Hans Aris und Hans Werners an der Kirchstraße DENK-MAL-Tafeln enthüllt.

Enthüllung der Tafel Aris durch Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule mit Georg Möllers und Bürgermeister Christoph Tesche

(Foto: Stadt Recklinghausen)

v.l. Enthüllung der Tafel Werners durch Markus Flögel (VV Suderwich Essel) und Theo Kemper (VOH)

(Foto: Stadt Recklinghausen)

Schwere Erschütterungen für den Denkmalschutz in Recklinghausen

Fünfteilige Stadttor-Tafel am Lohtor zeigt sich schwer erschüttert

Der Autoverkehr vom Wall in die Münsterstraße hat sich als stärker erwiesen als erwartet wurde – und wohl auch erlaubt ist. Inzwischen ist das Thema „denkmalreiches Recklinghausen“ auf nur noch zwei Bodenplatten reduziert worden. Die gute Nachricht: An der Repararatur bzw. der Wiederverlegung mit einem optimierten Befestigungskonzept wird intensiv gearbeitet.

Foto: Georg Möllers

80 Jahre Wannsee-Konferenz

Erinnern hört nie auf

Am 20. Januar 2022, dem 80. Jahrestag der berüchtigten Wannsee-Konferenz luden wir in Kooperation mit dem Th.-Heuss-Gymnasium und der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit zum Gedenkabend ein. Georg Möllers und Jürgen Pohl dokumentierten im Vortrag “Abmeldet von unbekannt” das Schicksal der am 24.01.2022 nach Riga deportierten Recklinghäuser Juden.

Foto: THG

Recklinghäuser Kirchen und Krippen

Auf den Spuren der “Weisen aus dem Morgenland” machten sich Mitglieder aus allen Stadtteilen unter kundiger Führung von Gerd Schenk im Januar wieder auf den Weg zur Krippe. Genauer: zu den Krippen in Gymnasial-, Gast- und Petruskirche und dann in St. Franziskus.

Selten zu sehen: Die historische und frisch renovierte Krippe des Jahres 1897, ein Geschenk der Eheleute Peus zur Goldenen Hochzeit an die Gymnasialkirche.

Foto: Cornelia Möllers

Der „Vestische Kalender 2022" ist da!

Vereinsmitglieder erhalten ihn zum Sonderpreis von 14,- Euro (Buchhandel: 19,80 Euro) über die Geschäftsstelle im Institut für Stadtgeschichte.

Herausgeber: Rita Maria Schütz, Stephan Schütz, Schützdruck GmbH

ISSN: 0938-8745

Die Not hat ein Ende: Seit Wochen werden wir gewarnt, dass Weihnachtsgeschenke knapp zu werden drohen – eine Folge von Corona und der Störung von Lieferketten. Die Verlegerin Rita Schütz und ihre Druckerei, der Schriftleiter Dr. Matthias Kordes und viele ehrenamtliche Autorinnen und Autoren haben das Unmögliche möglich gemacht!

Gerade für uns Recklinghäuserinnen und Recklinghäuser und die Geschichte unserer Stadt finden sich – neben interessanten Beiträgen aus dem Vest – eine Fülle interessanter Artikel: Es geht um die 600jährige Geschichte der Bildung unserer Stadt, um prägnante Gestalten, wie einen Afrikaforscher oder einen Maler, um technische Errungenschaften wie Straßenbahnen, Ziegelöfen oder und ein geheimnisvoller „Pulverschuppen“ des Bergbaus an der Mollbeck. Es geht um tragische Entwicklungen, wie Choleraausbrüche und die Geschichte jüdischer Frontkämpfer „für Kaiser, Volk und Vaterland“ und ein Hoffungszeichen, wie den „Garten der Religionen“. Und da sind da noch kulturelle Besonderheiten, so die Bedeutung eines Posaunenchors, Recklinghausen als Pressestadt oder eine Kunstachse in der Nachfolge des Bergbaus. Und das ist noch nicht alles!

Auch in diesem Jahr ist es für Sie wieder  ganz einfach, an die neue Ausgabe zu kommen. Bitte bestellen Sie Ihre Exemplare per Mail (info@geschichte-recklinghausen.de) oder per Telefon bei Frau Lippe (02361/501902 oder 1903). Die Geschäftsstelle schickt Ihnen die Exemplare direkt per Post zu und legt eine Rechnung bei.

Bizarre Begegnung bei der Wolters Exkursion

Weiße Frau taucht plötzlich im Lohwäldchen auf!

Foto: M. Wehling

Seine Bildmotive hat sich Clemens Wolter nicht nur in Recklinghausen gesucht, sondern auch im Raum Haltern. Dr. Werner Koppe setzt sich mit Leben und Werken des Malers auseinander und führte am 30. Oktober 50 Vereinsmitglieder bei einer Busfahrt durch den Lipperaum. Die „Schaffensorte“ des Malers Clemens Wolter, u. a. in Flaesheim, in der Westruper Heide und in Lippramsdorf wurden aufgesucht. Den Lebens- und Arbeitsstationen des Malers wurde nachgespürt und dabei einige seiner Bilder vorgestellt.

Am hellichten Tag bot sich den 50 Teilnehmer*innen ein skurriles Schauspiel: Die Weiße Frau spukte plötzlich im Lohwäldchen umher. Abergläubische Vereinsmitglieder haben Bestätigung erfahren. Denn da stand die Weiße Frau tatsächlich, und zwar in Gestalt von Mechthild Tenthoff. Sogar der Vorsitzende ergriff bei dem Spektakel die Flucht.

Foto: H. Kemper

DENK-MAL Tafel zur Erinnerung an Clemens Wolter

An seinem Wohnhaus an der Altstadtschmiede haben wir am 22. Oktober eine unserer DENK-MAL-Tafeln enthüllen können: Erstmals auch mit einer farbigen Darstellung; das sind wir einem Maler schuldig.

Hätte Wolters auch Graffiti-Kunst geliebt oder gar geschaffen? Ebenfalls an der Hauswand sehen Sie jetzt eine Kopie eines seiner Werke (Postkutsche vor dem Steintor). Sie sollten sich aber auch hinten auf den Hof wagen: Eine überlebensgroße und unverfälschte Graffiti-Kunst enthält seinen Namenszug!

v.l.: Dr. Werner Koppe, Georg Möllers

Markus Becker (Herr Orm)

75 Jahre demokratischer Neubeginn

Anlässlich des 75. Jahrestages der ersten demokratischen Wahlen am 14. Oktober 1946 luden Verein und VHS zu einer Veranstaltung in den Ratssaal ein. Mit einer Beteiligung von über 82% fanden die Parteien, darunter die wiederbegründete SPD und die neu entstandene CDU, die Unterstützung der Bevölkerung. Georg Möllers und Jürgen Pohl hoben angesichts des staatlichen, militärischen und moralischen Zusammenbruchs 1945 die Wahlen als „Sternstunde“ der sich nun entwickelnden Demokratie hervor. Bürgermeister Christoph Tesche nannte in seinem Grußwort das Engagement für die Demokratie eine Daueraufgabe der Gesellschaft.

Foto: Daniel Rabe

Ein malerisches Fleckchen Erde

Auf den Spuren von Clemens Wolter in Recklinghausen

Der Künstler Clemens Wolter (1875-1955) steht im Mittelpunkt einer umfangreichen Veranstaltungsreihe. Sie umfasst nicht nur die laufende Ausstellung im Institut für Stadtgeschichte und einen reich bebilderten und bemerkenswerten Katalog. Dazu gehören auch Vorträge und Exkursionen durch die Stadt und das Vest Recklinghausen (siehe unser Halbjahresprogramm).

Dabei führt Clemens Wolter sogar “persönlich” durch sein Leben und Werk.

Mehr dazu unter “PUBLIKATIONEN”

Einen Überblick über das Rahmenprogramm zur Ausstellung “Clemens Wolter”  können Sie sich verschaffen, wenn Sie auf den Flyer klicken.

Gedenktafel für Ehrenbürger am Lohtorfriedhof

Der Lohtorfriedhof erfreut sich – wie bekannt -der besonderen Aufmerksamkeit des Vereins. Nachdem Ende Juni schon eine Informationstafel zu den dort beigesetzten verdienten Pädagogen der Öffentlichkeit übergeben worden war, folgte jetzt (am 02.09.2021) eine weitere Tafel zu Ehrenbürgern der Stadt Recklinghausen.

Die erste Gruppe Interessierter, die die neue Tafel besichtigten, waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unserer Führung am 2. September. Im Mittelpunkt standen die zwölf Grabstätten, die inzwischen unter Denkmalschutz gestellt wurden. Für die Kooperation beim Schutz des Lohtorfriedhofs als „begehbares Geschichtsbuch Recklinghausens“ danken wir auch den beteiligten Stadtämtern.

Brachten die Tafel an: v.r. Harmut Gehring von der Firma Archie Design, Birgit Ridderskamp von der  rdn-Agentur, Theo Kemper vom Verein
DENK-MAL Tafel Ehrenbürger der Stadt

ENGAGEMENT FÜR DEN LOHTORFRIEDHOF

neue DENK-MAL-Tafel an der Grabstätte Dr. Vockeradt

Bei einer bemerkenswerten Führung über den Historischen Lohtor-Friedhof konnten Stadt und Verein die Ergebnisse ihrer Zusammenarbeit für die Erhaltung des “Geschichtsbuches der Stadt” vorstellen. Luitgard Peròn, Denkmalschützerin der Stadt, hatte sich auf Anregung des Vereins intensiv für die Unterdenkmalschutzsetzung eingesetzt. Tatsächlich konnten nun elf Grabstätten vorgestellt werden, die Denkmalschutz genießen sollen. Darüber hinaus hat die Stadt nach umfangreichen Arbeiten zur Sicherung der Standfestigkeit von Gräbern nun auch mit einem neuen Grünpflegekonzept begonnen. Insbesondere die Grabstätten von Ehrenbürgern und anderer historisch bedeutsamer Familien sollen in besonderer Weise gepflegt werden. Als bürgerschaftlicher Verein danken wir für die hervorragende Kooperation von Stadt und Propsteigemeinde St. Peter zur Erhaltung des Friedhofs. Für uns konnte Theo Kemper unsere neue DENK-MAL-Tafel an der Grabstätte Dr. Vockeradt eröffnen. Sie erinnert an vier besondere Pädagogen, die sich um die Schülerschaft verdient gemacht haben. Da viele Interessenten wegen des schlechten Wetters nicht teilnehmen konnten, wird die Führung am 2. September um 16.30 Uhr erneut angeboten.

Theo Kemper stellt die neue Tafel vor

DENK-MAL Tafel Lohtorfriedhof

Mitmach - Aufruf!

"Projekt Bergbau"

Foto: Stadt Recklinghausen

Das “Projekt Bergbau” des Vereins für Orts- und Heimatkunde in Kooperation mit den Geschichtsvereinen der Bergwerke und der Stadt Recklinghausen geht in die zweite Phase. Bisher konnten über 100 Objekte katalogisiert werden, die im Stadtgebiet sichtbar an die bedeutende Geschichte der Bergarbeiter und der Zechen erinnern.

Bei einem Ortstermin auf Schacht 7 riefen die Träger noch einmal zur Beteiligung auf.

Projektseite Recklinghäuser Bergbau

Friedensandacht im Gedenken an die Bombenopfer des Nordviertels

Das wegen der Corona-Situation zweimal verschobene Gedenken an alle Opfer des Krieges, vor allem an die Toten des Bombenangriffs auf das Nordviertel 1945 fand am 25. Mai als Friedens-Andacht statt. In der St. Elisabeth-Kirche gedachten Kirchengemeinde, Mitglieder des VOHR, des VV Nord und Schülerinnen und Schüler des Marie-Curie-Gymnasiums insbesondere der damals 173 Getöteten – eine Woche vor dem Einmarsch der US-Truppen, die Ostern 1945 die Terrorherrschaft beendeten. Der Leistungskurs Geschichte trug Zeitzeugenberichte vor; Bürgermeister Christoph Tesche rief zu Wachsamkeit und Engagement gegen jede Form von Ausgrenzung und Gewalt heute auf.

                               Fotos: Stadt Recklinghausen

Tisa von der Schulenburg im Knappschafts-Krankenhaus

Am 29. März 2021 wurde eine Ausstellung mit Werken Tisa von der Schulenburg im Knappschaftskrankenhaus eröffnet. Die fünf Skizzen zeigen mit Bergbauszenen, einer Mutter mit Kind und der Auferstehungsbotschaft zentrale Themen ihres Schaffens. Im Mittelpunkt ihres Schaffens stand immer der Mensch, der Mensch in der Arbeitswelt oder in Notsituationen. Verbunden mit der Botschaft der Hoffnung sind die Werke in der Krankenhauskapelle nun auf Dauer sinnvoll präsent. Wer Tisas Werken begegnen will, ist dort auch ansonsten an der “richtigen Stelle”. Georg Möllers machte bei der Eröffnung darauf aufmerksam, dass die gesamte Innenausstattung (Ambo, Osterleuchter, Tabernakel etc…) 1983 von ihr geschaffen worden sei.

Foto: RZ Recklinghausen

Buchpräsentation zum 20. Todestag der Künstlerin Tisa von der Schulenburg

Auf den Spuren schicksalhafter Lebenswege der Geschwister Tisa und Fritzi in Recklinghausen

Anlässlich des 20. Todestages von Tisa von der Schulenburg wird der Presse am 8. Februar 2021 die Broschüre “Tisa und Fritzi von der Schulenburg” vorgestellt. Georg Möllers und Jürgen Pohl erinnern mit dieser Publikation an das Wirken und das Werk dieser außergewöhnlichen Frau. Ihr Leben und ihr Lebensweg nach Recklinghausen sind untrennbar mit dem Schicksal ihres ebenso außergewöhnlichen Bruders Fritz-Dietlof (Fritzi) von der Schulenburg verbunden.

Mehr dazu unter “PUBLIKATIONEN”

Freuen Sie sich auf den „Vestischen Kalender 2021"!

Ab Ende November liegt der Vestische Kalender bereit und freut sich darauf, von Ihnen entdeckt zu werden.

Klicken Sie auf das Bild und werfen Sie einen Blick in das Inhaltsverzeichnis.

Lesen Sie Interessantes über die fünf Recklinghäuser Stadttore, die ältesten Ansichtskarten Dattelns, das WHB-Forum „Natur und Umwelt“, die Geschichte der Eisenbahn in Haltern…

Die 92. Ausgabe ist im Buchhandel für 19,95 Euro erhältlich.

Vereinsmitglieder erhalten den Vestischen Kalender wieder zum Sonderpreis von 14,00 Euro.

In diesem Jahr ist es für Sie ganz einfach, an die neue Ausgabe zu kommen. Bitte bestellen Sie Ihre Exemplare per Mail (info@geschichte-recklinghausen.de) oder per Telefon bei Frau Lippe (02361/501902 oder 1903). Sobald die Vestischen Kalender eingetroffen sind, schickt Ihnen die Geschäftsstelle die Exemplare direkt per Post zu und legt eine Rechnung bei.

Herausgeber: Rita Maria Schütz, Stephan Schütz, Schützdruck GmbH

ISSN: 0938-8745

WEITERE INFOS BEI Schütz-Druck

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