Projekt Stadttore / Straßen2019-11-06T20:20:35+00:00

Projekt: Stadttore und Straßennamen

Stadttore laden ein

Typisch für Städte mit einer mittelalterlichen Geschichte waren Stadtmauern, Türme und Tore. In Recklinghausen hat sich diese Topographie im 1,8 km Wallring rund um die Altstadt mit einem Rest der Mauer zwischen Stephans- und Wachtturm erhalten und zusätzlich in der Namensgebung der fünf Stadttore. Steintor, Lohtor, Martinitor, Kunibertitor und Viehtor sind als Einladung in die historische Altstadt nun wieder plastisch erkennbar. Die Kennzeichnung durch breite Bodenplatten im Eingangsbereich wird verbunden mit der Darstellung von thematischen Brückenschlägen von der historischen Vergangenheit in die Gegenwart der heutigen Stadt.

Jede der fünf Silizium-Bronzeplatten mit einer Fläche von ca. 380 x 83 Zentimeter und einem Gewicht von 295 Kilogramm, bestehend aus je ca. 35 Liter flüssigem Metall, können nicht mehr als „klein“ bezeichnet werden. Gegossen wurden sie im Sandgussverfahren bei circa 1140 Grad Celsius durch die Firma Bronzen-Gunkel GmbH aus Berlin. Die aufwendig digital gezeichneten Motive wurden am Computer in feinen Flächen aufgebaut und über ein Belichtungsverfahren zu Gussformen verarbeitet. Das gestalterische Konzept stammt aus der Feder des Recklinghäuser Designstudios „crosscreative“. „Das Spiel zwischen Vergangenheit und Gegenwart, der Übergang vom Mittelalter in die Zukunft, das sind elementare Facetten des Konzeptes“, sagt Tom Nassal, Kreativ-Direktor von crosscreative. Die Agentur hatte sich in einem vorgeschalteten Wettbewerb gegen Mitbewerber durchsetzen können.

Übergabe Bronzeplatte Kunibertitor
18. Dezember 2019 - 18:00 Uhr

Bronzeplatte Lohtor
- 27. September 2019 -

Bronzeplatte Lohtor

Bronzeplatte Steintor
- 23. Mai 2019 -

Willkommen in der Bildungsstadt

Recklinghausen

BRONZEPLATTE STEINTOR

Bronzeplatte Martinitor
- 2. April 2019 -

Willkommen in der Kulturstadt Recklinghausen

Beschreibung der Bronzeplatte
Eröffnung der VIEHTOR-Bodenplatten

Bronzeplatte Viehtor
- 20. Dezember 2017-

Von der Hansestadt zur Industrie – und Einkaufsstadt

Beschreibung der Bronzeplatte

Der Verein für Orts- und Heimatkunde dankt allen, die die Realisierung unterstützt haben, v.a. der Stiftung für Kunst, Kultur, Heimatkunde und Heimatpflege der Stadtsparkasse Recklinghausen, Rat und Verwaltung der Stadt mit den beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der verschiedenen Fachbereiche.

Gewichtiges Geheimnis wurde am 2. April 2019 gelüftet

Vorstellung der neuen und 295 kg schweren Bodenplatte am Martinitor

Bürgermeister Christoph Tesche,  Georg Möllers als Vereinsvorsitzender,  Tom Nassal (crosscreative) und viele Interessierte konnten zuerst einen Blick auf das bronzene Kunstwerk werfen.

Foto: M. Wehling

Lädt die Platte am Viehtor in die „Hansestadt“ Recklinghausen ein, so die neue Platte am MARTINITOR in die „Ruhrfestspielstadt“. Die Initiative des Vereins für Orts- und Heimatkunde in Kooperation mit der Stadt Recklinghausen stellt diesmal die kulturelle Geschichte bzw. kulturelle Geschichten in den Vordergrund: Grundidee ist es, die historische Altstadt als ein Alleinstellungsmerkmal Recklinghausens in das Bewusstsein zu rücken. Der 1,8 km lange Wallring markiert bis heute die Grenzen der befestigten mittelalterlichen Stadt. Ein Stück Stadtmauer blieb am Herzogswall erhalten. Die fünf Stadt-Tore fielen der Industrialisierung zum Opfer, behielten aber ihre namentliche Tradition. Daran knüpfen wir nun mit ihrer Markierung an und laden hier Einwohner und Gäste ein zum Besuch unserer „Guten Stube“.

Eröffnung der Bodenplatten am Viehtor im Jubiläumsjahr, 20.12.2017

Bodenplatte Stadttor (Viehtor)

Foto: Eröffnung der Bodenplatten

Bürgermeister Christoph Tesche, Jürgen Pohl und Georg Möllers als Vereinsvorsitzende, Olaf Meyer von der Sparkasse Vest, zugleich Vorstandsmitglied, Tom Nassal (crosscreative) und die Vorsitzenden der Ratsausschüsse Udo Schmidt und Johannes Quinkenstein konnten die ersten verlegten Platten am Viehtor zum Abschluss der 1000-Jahr-Feier im Dezember eröffnen.

Ohne die Unterstützung der „Stiftung für Kunst, Kultur, Heimatpflege und Heimatkunde der Stadtsparkasse Recklinghausen“, der Mitarbeiter der Wirtschaftsförderung, des Tiefbaus und des KSR der Stadt Recklinghausen und den Rat der Stadt wäre ein solches Projekt nicht umsetzbar. Die konzeptionellen Vorlagen wurden von der Recklinghäuser Firma crosscreative erarbeitet; der Guss erfolgte durch die Bronzen Gunkel GmbH Berlin.

Das Thema der Bodenplatte am Viehtor ist die Entwicklung Recklinghausens von der Hansestadt zur Industrie – und Einkaufsstadt

Mehr Informationen zum Projekt und zur Viehtorplatte

Flyer Die Stadttore

Zum Öffnen des Flyers bitte anklicken

Unterstützen Sie das Projekt für die Anschaffung weiterer Eingangsplatten

Durch eine finanzielle Unterstützung:

Sparkasse Vest Recklinghausen

Verein für Orts- und Heimatkunde
„Projekt Stadttore“
IBAN: DE 87 426 501 500 000 032 631

Projekt: Straßennamen

Namen sind keineswegs „Schall und Rauch“

Die Namensgebungen von Straßen und Plätzen spiegeln Geschichte und Gegenwart einer Stadt wider. Dies können historische Flurbezeichnungen („Im Rom“, „Spanenkamp“) ebenso sein wie Erinnerungen an Institutionen („Schulstraße“, „Klosterstraße“, „Rathausplatz“), dort ansässigen Gemeinschaften oder Berufsgruppen („Augustinessen-straße“, „Hauerstraße“, „Schwertfegergasse“), historische Ereignisse („Brandstraße“), politische Herrschaft („Kurfürstenwall“, „Hohenzollernstraße“) oder bedeutende Persönlichkeiten der Stadtoder Landesgeschichte sein.

Straßennamen

Der Verein für Orts- und Heimatkunde e.V. setzt sich in Kooperation mit der Stadt Recklinghausen dafür ein, die Bedeutung besonders prägnanter Bezeichnungen zu dokumentieren.

Straßenschild Augustinessenstraße

Foto: G. Möllers

Straßenschild Hl. Geist Straße

Foto: G. Möllers