Projekt: Tisa und Fritzi von der Schulenburg

Erinnerungsorte in Recklinghausen

An die Frauen und Männern zu erinnern, die sich der Gleichschaltung widersetzten und damit Widerstand leisteten, gehört zu den besonderen Anliegen des Vereins. Dazu gehört unsere Arbeit am Online-Gedenkbuch „Opfer und Stätten der Verfolgung und des Widerstands in Recklinghausen 1933 – 1945“ (www.recklinghausen.de/gedenkbuch)

 

Seit 2020 rückt Fritz Dietlof von der Schulenburg in den Mittelpunkt unserer Erinnerungsarbeit. Der Jurist, 1928-1932 Referendar in Recklinghausen, erlag 1932 der Faszination der „NS-Bewegung“, um ab 1938 im Widerstand mitzuarbeiten. Er gehörte mit Claus von Stauffenberg zu den wichtigsten Organisatoren des 20. Juli 1944 und wurde hingerichtet. Seine Schwester Tisa von der Schulenburg, seine Vertraute und Unterstützerin, kam nach dem Krieg nach Recklinghausen und lebte als Ursulinenschwester in Dorsten und Künstlerin zeitlebens im Engagement für die Menschenrechte von Unterdrückten, Verelendeten und Ausgestoßenen in aller Welt. Im Rahmen des Projekts wurde eine Publikation veröffentlicht:

Tisa und Fritzi von der Schulenburg. Auf den Spuren schicksalhafter Lebenswege im Vest Recklinghausen

88 Seiten, farbig, zahlreiche Fotos u. Abbildungen
Format: 21cm x 30cm
ISBN:978-3-9817469-0-7
Im Buchhandel erhältlich für 12,80 Euro

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