Das jüdische Jugendheim Haus Berta in Schermbeck – ein Lichtblick in dunkler Zeit
17 November 19:00 - 20:30
Nach dem Jugendherbergsverbot der Nationalsozialisten bereits im April 1933 standen jüdische Jugendgruppen überall vor verschlossenen Türen. Das rief Leo Gompertz auf den Plan, der mit Hilfe seiner Freunde vom Reichsbund jüdischer Frontsoldaten in der Hohen Mark das „Haus Berta“ als Ferienheim herrichtete. Heimverwalter war der Amtsgerichtsrat
a. D. Willy Stern aus Recklinghausen. Nahezu alle jüdischen Jugendlichen aus Westfalen und dem Rheinland sind wohl hier einmal zu Wochenend- und Ferienfreizeiten begeistert zu Gast gewesen. Es fand hier auch eine Hachschara-Ausbildung statt. In seinem bildreichen Vortrag beleuchtet Dr. Franz-Josef Wittstamm die bisher wenig bekannte Geschichte des „Haus Berta“ bei Schermbeck.
Ort: Theodor-Heuss-Gymnasium, Mensa, Erdgeschoss
Zeit: Dienstag, 17.11.2026, 19.00 Uhr
Referent: Dr. Franz-Josef Wittstamm
Eine Kooperationsveranstaltung mit der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit und dem Theodor-Heuss-Gymnasium