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„Es lebte einst in Recklinghausen eine schöne Jungfer. Doch obwohl sie schön und auch reich war, wollte sich kein Mann finden, der sie genommen hätte.“ So beginnt eine Recklinghäuser Gespenstersage. Doch was steckt dahinter?

Unsere Vereinsmitglieder Olaf Manke und Alfred Stemmler haben sich auf den Weg in die Frühe Neuzeit gemacht, um mehr über die mysteriöse Sagengestalt einer angeblich betrügerischen, unverheirateten, scheinbar ultrafrommen und höchst erfolgreichen Kauffrau herauszufinden. Die reale Person Maria Theresia Pinkernell wurde 1622 geboren und vermachte am Ende ihres Lebens ihr gesamtes Hab und Gut dem Orden der Jesuiten. Damit gründete sie die Recklinghäuser Missionsstation, von der aus schließlich das gesamte Vest Recklinghausen und die Grafschaft Mark gegenreformatorisch „bearbeitet“ wurden. An diesem Abend nehmen uns die Referenten mit in die höchst bewegte Zeit des 17. und 18. Jahrhunderts.

Termin: Donnerstag, 23. Juni 2021, 19.00 Uhr
Ort: Institut für Stadtgeschichte
Referenten: Olaf Manke und Alfred Stemmler
Anmeldung bei Frau Ines Lippe (501902 oder info@geschichte-recklinghausen.de