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Der Dreißigjährige Krieg und seine Folgen für Europa

Prof. Dr. Herfried Münkler

Der europäische „Dreißigjährige Krieg“ unterschied sich von klassischen Staatenkriegen nicht nur durch seine lange Dauer, sondern auch darin, dass in ihm Staatenkrieg und Bürgerkrieg, äußerer und innerer Krieg zusammenflossen. Obendrein war der Krieg von 1618-1648 ein Konfessionskrieg sowie ein Hegemonialkrieg. Die im Frieden von Münster und Osnabrück durchgesetzte Ordnung folgte dem Imperativ, eine Überlagerung von Kriegstypen in Zukunft zu verhindern. Das gelang – damals – im Wesentlichen.

Inzwischen ist die Westfälische Ordnung jedoch zu Ende gegangen, und wir beobachten an der europäischen Peripherie wieder Krieg vom Typus „Dreißigjähriger Krieg“. Was also können wir aus einer sorgfältigen Beschäftigung mit der Zeit von 1618-1648 für Gegenwart und Zukunft lernen? Herfried Münkler ist Politikwissenschaftler mit dem Schwerpunkt Politische Theorie und Ideengeschichte. Er lehrt als ordentlicher Professor an der Humboldt-Universität zu Berlin und gilt heute als einer der führenden Wissenschaftler seines Fachs in Deutschland. Der Dreißigjährige Krieg kann uns, wie er zeigt, besser als alle späteren Konflikte die heutigen Kriege verstehen lassen.

 

Eine Kooperationsveranstaltung mit der VHS, der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit und dem Volksbund deutscher Kriegsgräberfürsorge.

 

Dringend: Wegen der Raumkapazität ist eine Anmeldung bei der VHS unter Tel. 502000 bis 30. Oktober unbedingt erforderlich!

 

Termin: Donnerstag, 15. November 2018

Zeit: 18:30 Uhr

Ort: Rathaus, großer Sitzungssaal

Kosten: keine