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Sicher kann man sagen, dass das letzte Jahrhundert die Künstlerin und Ordensfrau Tisa von der Schulenburg geprägt hat. Umgekehrt gilt
aber auch: Mit ihrer als Engagement verstandenen Kunst und ihren Schriften hat sie die schicksalhaften und prägenden Begegnungen
ihres langen Lebens beschrieben, erklärt, aufgearbeitet. Verstehen, Verständnis und Aufklärung waren ihre Ziele und deshalb sind Engagement und Erinnern Begriffe, die sie den ihr folgenden Generationen nahelegen möchte.
Anlässlich ihres 20. Todestages erinnern Georg Möllers und Jürgen Pohl an Wirken und Werk dieser außergewöhnlichen Frau. Ihr Leben
und ihr Lebensweg nach Recklinghausen sind untrennbar verbunden mit dem Schicksal ihres ebenso außergewöhnlichen Bruders
Fritz-Dietlof (Fritzi) von der Schulenburg, erzogen als Preuße und Deutschnationaler, dann überzeugter Nationalsozialist und endlich
Verschwörer gegen die Hitler-Diktatur, hingerichtet 1944 in Berlin-Plötzensee.

Für Interessenten treffen wir uns zunächst um 16.45 Uhr auf dem Friedhof, der über einen Fußweg auf der gegenüber liegenden Stra ßenseite nach 200 m erreichbar ist. Der Vortrag im Pfarrsaal beginnt dann gegen 17.00 Uhr.

Termin: Donnerstag, 28.10.2021, 16.45 Uhr Friedhof
Ort: St. Franziskus/Stuckenbusch, Pfarrsaal ab 17.00 Uhr
Referenten: Georg Möllers, Jürgen Pohl

Kooperation von VHS, Verein für Orts- und Heimatkunde und Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit. Angabe in der Geschäftsstelle des Vereins im Stadtarchiv bei Frau Lippe Tel.: 501902